Vortrag von Pflegeexperte Claus Fussek in Herzogenaurach

„Wer es nicht selbst erlebt hat, der kann es nicht nachvollziehen...!" - Situationen in der häuslichen und stationären Pflege - Anspruch und Wirklichkeit. Zu diesem Thema referierte gestern der bundesweit bekannte Sozialpädagoge und Buchautor Claus Fussek und zog viele interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Herzogenauracher Generationen.Zentrum. Er hat jahrzehntelange Erfahrung in der Pflege und eben genauso lange kritisiert, analysiert und entwickelt er auch Lösungsansätze dafür.

 Eingeladen wurde Claus Fussek von der unabhängigen, neutralen Informations-, Beschwerde- und Schlichtungsstelle (IBS) des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt. Diese wird zum einen von der ASB-Fachstelle für pflegende Angehörige im westlichen Landkreis, die von Rosi Schmitt geleitet wird, und zum anderen von der AWO-Fachstelle für pflegende Angehörige für den östlichen Landkreis, die von Petra Mönius-Gittelbauer geleitet wird, betreut. Die IBS ist ein vertrauensvoller Ansprechpartner, Begleiter und Vermittler, wenn es Probleme mit der pflegerischen Versorgung und/ oder Betreuung der Angehörigen, Freunde oder Nachbarn gibt. Außerdem berät und begleitet die IBS pflegende Angehörige in kritischen Lebens- und Pflegesituation, vermittelt weiterführende Hilfen und unterstützt bei Beschwerden und Konflikten. Ins Leben gerufen wurde die IBS von Mitgliedern des Kreisseniorenbeirats Erlangen-Höchstadt.