Demenzschulung "EduKation" für pflegende Angehörige

EduKation heißt übersetzt: Entlastung durch Förderung der Kommunikation. Die Schulung wurde von Frau Prof. Engel im Gedächtnis-Zentrum am Institut für Psychogerontologie der Universität Erlangen-Nürnberg konzipiert. Hierbei handelt es sich um ein wissenschaftlich evaluiertes Konzept, durch welches nachweislich die depressive Symptomatik und das psychische Belastungserleben von Angehörigen Demenzkranker längerfristig reduziert werden können.

Gemeinsam begreifen, was Demenz bedeutet.
Foto: ASB

Wenn ein Familienmitglied an einer Demenz erkrankt, werden die Angehörigen oft vor angsterregende Herausforderungen gestellt. Viele von ihnen wissen gar nicht genau, was sich hinter der Diagnose „Demenz" verbirgt, haben keine Kenntnis von den Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf die geistige, psychische und körperliche Verfassung des Betroffenen, wissen nicht, wie sie sich selbst im Zusammenleben bzw. Kontakt mit dem Kranken verhalten sollen, fühlen sich in ihrer eigenen Rolle verunsichert, sind nicht ausreichend über rechtliche Fragen, die im Zusammenhang mit Demenzerkrankungen von Bedeutung sind, informiert und wissen kaum etwas von entlastenden und unterstützenden Angeboten.

Es stellen sich Fragen wie: Was können wir tun, wie gehe ich mit meinem Partner oder meiner Mutter/meinem Vater um? In zehn Doppelstunden werden wir uns dem Thema Demenz mit all seinen Aspekten nähern. Was passiert im Gehirn, wenn jemand dement wird? Welche Auswirkungen hat das auf unser gemeinsames Leben? Solche und andere Fragen werden ebenso behandelt wie Umgangs- und Kommunikationsmöglichkeiten mit einem Kranken oder die Frage, wie man für die Probleme der Zukunft vorsorgen kann.