Helferschulung für freiwillig Aktive

Pflegende Angehörige sind in der Regel psychisch und körperlich sehr belastet mit der Pflege und Betreuung ihrer Angehörigen, insbesondere Angehörige von Demenzerkrankten.

Gemeinsam begreifen, was Demenz bedeutet.
Foto: ASB/F. Zanettini

Sie können ihre Angehörigen nicht mehr alleine lassen, eigene Arztbesuche werden hinausgeschoben oder gar nicht mehr wahrgenommen. Auch soziale Kontakte zu Angehörigen, Freunden, Bekannten und Nachbarn werden zunehmend weniger wie vieles mehr.

Da können Sie als geschulter Ehrenamtlicher viel Unterstützung leisten, denn schon ein regelmäßiger Besuch 1x in der Woche ist für den pflegenden Angehörigen eine Entlastung. Ihre Aufgabe als Helferin oder Helfer ist es, die betreuende Person zu beschäftigen (spazieren gehen, erzählen und Beschäftigungsangebote, die noch möglich sind; keine Pflege!) Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von 8 Euro pro Stunde. Diese beschränkt sich auf max. 2400 Euro im Jahr gemäß § 3 Nr. 26 EStG und §3 Nr. 26a. Näheres hierzu erfahren Sie im Kurs.

In der Schulung werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern theoretische Grundlagen über gerontopsychiatrische Krankheitsbilder wie Alzheimer Demenz, Depression und Sucht vermittelt. Wir beschäftigen uns auch mit weiteren Themenfeldern wie:

  • Situation von pflegenden Angehörigen
  • Umgang mit Menschen mit Demenz
  • Aktivitäten des täglichen Lebens
  • Beschäftigungsangebote und rechtliche Fragen

Mit Fallbeispielen, Rollenspiele und Kleingruppenarbeit werden Methoden im Umgang mit Betroffenen und Angehörigen erarbeitet und praktisch eingeübt.